Indien-Ladakh (6.8. - 23.8.2011)
(Stok Khangri (6120m))

Die Trekkingetappen als GoogleEarth-Datei: [Stok Khangri.kmz]

5.8.: Anreise nach Frankfurt/M.

Mein 2.Versuch diese Reise zum und vor allem auf den Stok Khangri zu machen konnte nun beginnen. Der 1.Versuch im vergangenen Jahr wurde im Keim erstickt, indem der Termin durch den Veranstalter wegen Teilnehmermangel abgesagt wurde.
Obwohl mein Flieger nach Delhi erst morgen im Frankfurt/Main um 13:45Uhr starten sollte, ging es für mich bereits heute los, da ich ansonsten mit knapp 1,5 h nach meinem Geschmack zu wenig Zeit am Flughafen gehabt hätte.
So war ich also bereits kurz vor Mitternacht auf dem Flughafen und versuchte dort auf ein paar Sitzen zu schlafen.
 

6./7.8.: Anreise nach Leh (3500m) über Delhi und erste Erkundungen

Am nächsten Morgen checkte ich dann gegen 7:00Uhr ein. Da ich diesmal mit der Lufthansa flog, geht das dort nur noch über Automaten. Klappte aber ganz gut, bis auf daß mein maschinenlesbarer Reisepaß von der Maschine nicht gelesen werden konnte und ich die Daten per Hand eingeben mußte. Den Sitzplatz hätte  ich auch noch ändern können, aber es gab kaum Alternativen und Fensterplätze ware schon mal gar nicht mehr zu haben.
In der Nacht waren mir auch eingefallen, daß ich vielleicht bessser das Mundstück von meiner Trinkblase mit eingepackt hätte.:-( Da ich aber noch eine große Trinkflasche und eine Thermosflasche mit hatte, war das nicht wirklich ein Problem, sondern eher schade.
Den Rest des Vormittags vertrieb ich mir dann noch auf dem Flughafen. Auch der Weg bis zum Gate zog sich hin, da ziemlich viel Andrang war.
Nach einem pünktlichen Abflug kam ich dann nach 7h Flugzeit gegen Mitternacht in Delhi an, wo ich den Rest der Truppe traf. (2 hatte ich schon in Frankfurt getroffen) Auch Yüksel, unseren Reiseleiter, lernten wir jetzt kennen. Er war schon vor Ort und holte uns vom Flughafen ab.
Als wir komplett waren, zogen wir auf den nationalen Flughafen um, um nach Leh weiter zu fliegen. Der geplante Aufenthalt von gut 4h war ja schon lang genug, sollte sich aber noch mal um knapp 5h verlängern, da auf dem Flughafen die Lichter ausgingen und auch sonst nichts mehr ging.
Nachdem wir dann endlich um 9:30Uhr gestartet und in Leh angekommen und die Einreiseformalitäten erledigt waren, ging es ins Hotel. Dort bezogen wir kurz die Zimmer und bekamen auch noch ein spätes Frühstück, kurz danach gefolgt vom Mittagessen, mit anschließendem Mittagsschlaf. Nach 2 Nächten, welche ich auf Flughäfen verbracht hatte, kam mir der auch sehr recht.
Nachmittags unternahmen wir dann eine Orientierungstour (ca. 10km) durch Leh. Anschließend zum Abendessen zurück ins Hotel, wo wir den Tag auch gemütlich bei einem Bier, welches mir etwas zu süßlich schmeckte, ausklingen ließen.
 

 

 

 

 

   

8.8.: Sightseeing in Leh (3500m)

In der Nacht hatte ich dann Kopfschmerzen bekommen, welche wohl hauptsächlich an der Höhe lagen. Das Bier am Vorabend hat dazu vielleicht auch ein bichen beigetragen. Nach einer Aspirin ging es mir dann aber wieder gut, auch wenn sich mein Puls höhenbedingt bei ca.100 befand.
Nach dem Frühstück ging es dann gegen 9:30Uhr mit leichter Verspätung mit 2 Kleinbussen auf Besichtigungstour zum Königspalast von Leh aus dem 16.Jhd. und zum Sankar-Kloster. Als Abschluß fuhren wir dann noch zur Shanti-Stupa, von wo aus man einen herrlich Ausblick über Leh hat.
Gegen 14:00Uhr hieß es dann zurück ins Hotel zum Mittagessen.
Nachmittags ging es dann wieder zum Einkaufsbummel in die Stadt, wobei das Bier natürlich auch nicht fehlen durfte und schon besser schmeckte, als am Vorabend.
Das Abendessen gab es dann wieder im Hotel.
Nachdem wir noch eine ganze Weile gemütlich beisammen gesessen hatten, wurde noch das Gepäck für den kommenden Tag sortiert und gepackt.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9.8.: Hemis und Start des Trekkings: Martselang (3450m) - Sumdo (3730m)

Nach dem Frühstück um 8:00Uhr habe ich dann noch das restliche Gepäck zusammen gepackt, so daß wir dann gegen 9:30Uhr mit 2 Jeaps zum Hemis-Kloster aufbrechen konnten. Die Strecke ist relativ gut ausgebaut und auch die Strecke von der Haupfstraße in Serpentinen hinauf zum Kloster ist wenig anstrengend.
Nach der Benutzung der dortigen Toiletten (3 Blechkabinen hinter einem Müllplatz) ging es zum angenehmeren Teil, der Besichtigung des Klosters. Paläste und Klöster haben hier scheinbar eher die Funktion von Ausstellungen (Darstellung der Historie).
Anschließend ging es dann mit den Jeaps weiter zum Ausgangspunkt unseres Trekkings, wo wir dann unser Hauptgepäck an die bereitstehenden Pferde zum Transport übergaben. Wir mußten also nur das Tagesgepäck tragen, was zuvor mit den verteilten Lunch-Paketen ergänzt wurde. Die heutige Etappe war mit knapp 8 km nicht allzu lang und so kamen wir nach knapp 2h recht entspannt an unsrem 1. Camp an. Nachdem wir dann noch beim Zeltaufbau geholfen und selbige bezogen hatten, gab es erstmal Keks und Tee.
In der restlichen Zeit des Tages genossen wir noch die letzten Sonnenstrahlen, und fotografierten die Gegend und das dortige Treiben.
Nach dem Abendessen im Gemeinschaftszelt saßen wir noch bis ca. 22:00Uhr gemütlich zusammen, wobei 1 Bier noch dran glauben mußte. Abends waren es dann noch ca. 16°C im Zelt und ich konnte einigermaßen gut schlafen. Ohne Ohrenstöpsel hätte die Sache warscheinlich allerdings anders ausgesehen, da das Glockengeläute der Pferde und das Hundebellen einem sonst den Nerv geraubt hätte.
Der Schlafsack war bei den warmen Temperaturen auch nicht ganz optimal. An den zugedevckten Stellen habe ich geschwitzt und an den unbedeckten war mir zu kalt. Das gab sich dann aber im Laufe der Nacht, oder die Müdigkeit hatte einfach gesiegt.
 

 

 

 

 

 

 

   

10.8.: Sumdo (3730m) - Chogdo (4000m) - Shepherd Camp (4650m)

Um 6:15Uhr war die Nacht zu Ende. Es gab einen "Gut Morning Tea" und anschließend eine Schüssel mit warmen Wasser ans Zelt. Man merkte, daß wir mit Jalack einen nepalesischen Guide hatten. :-)
Bereits am Morgen hatten wir herrliches Wetter und über den Tag würde es sicherlich ordentlich warm werden. Vor dem Frühstück (Omlett, Marmelade, Porrege) packten wir noch unsere Sachen und brachen dann gegen 8:30Uhr auf.
Der Weg führte mit wenigen Höhenunterschieden das Tal entlang. Ein paar kleinere Flußläufe waren auch zu überqueren, welche aber noch mit normalen Schuhen überwunden werden konnten. Die Sandalen blieben also erstmal im Gepäck.
Wie erwartet brannte die Sonne auch ohne Erbarmen vom Himmel runter und nur selten war mal eine Wolke auszumachen. Mit der Zeit zog sich unsere Gruppe recht weit auseinander. War aber kein Problem und wir hatten im Vorfeld abgesprochen, daß jeder sein Tempo laufen könne. Unterwegs trafen wir uns dann alle an einem Versorgungszelt mit Einkaufsmöglichkeit wieder, liefen dann nicht mehr lange weiter, bis wir unsere Lunch-Pause an einem Flußlauf einlegten.
Nach dem Versorgungszelt waren die Auf-und Abstiege deutlich steiler geworden und nach der Lunch-Pause bin ich doch recht schwer wieder in die Gänge gekommen. Ich habe lange gebraucht meinen Puls wieder unter 160 zu bekommen. Die letzte kurze Pause der anderen hatte ich dann übersprungen und bin gleich weiter bis zum Camp gelaufen, welches auch nicht mehr weit war. Von Yüksel, unserem Reiseteiter, wurde ich kurz zuvor noch eingeholt.
Die bereits aufgebauten Zelte mußten wir teilweise noch mal neu aufbauen, da einige eine falsche Ausrichtung zwischen Innen- und Außenzelt hatten. Toilettenzelt gab es hier keins und so mußte halt die natürliche Deckung der Landschaft ausreichen.
Die heutige Etappe war doch recht anstrengend, da doch recht lang und eine ganze Menge Höhenmeter überwunden werden mußten. Abends hatte es dann noch angefangen zu regnen. So ging es dann auch nach dem Abendbrot gegen 22:00Uhr ins Bett.
Zuvor ging es noch zum 1.Toilettengang am Berg, was auch dringend nötig war, bevor es zum Problem werden würde (Verstopfung).
 

 

 

 

 

 

 

   

11.8.: Shepherd Camp (4650m) - Kongmaru La (5150m) - Nimaling (4800m)

In der Nacht hatte ich bescheiden geschlafen. Es mag daran gelegen haben, daß wir doch wesentlich höher waren, als am Vortag.
Um 7:00Uhr wurden wir wieder mit Tee geweckt und nach der morgentlichen Wäsche und dem Frühstück brachen wir dann gegen 8:30Uhr auf.
Bis zum Paß (Kongmaru La) bin ich auf dem kontinuierlich und gemächlich steigenden Pfad mit meinem Wunschpuls von 150 durchgelaufen.Oben angekommen machten wir dann aber eine ausgiebige Pause. Genug Zeit um die Aussicht zu genießen und Fotos zu machen. Unser Gepäck zog bei der Gelegenheit auch auf den Transportpferden an uns vorbei.
Hinab ging es dann auf einem gleichsam gutem Pfad, anfangs wieder etwas steiler in Serpentinen, dann weiter das Tal entlang bis zum Camp. Dort angekommen bauten wir unsere Zelte auf und stärkten uns anschließend beim Lunch. Anschließend war Erholung angesagt. Wärend des Abstieges hatte ich wieder ein paar Kopfschmerzen von der Höhe bekommen. War aber nur die Paßhöhe und die Kopfschmerzen vergingen wieder im Laufe des Nachmittags.
Das Wetter hielt sich den Tag über. Heiter bis wolkig mit ein paar unbedeutenden, vereinzelten Regentropfen.
Den nachmittäglichen Tee namen wir dann noch draußen ein, bevor es dann doch etwas stärker anfing zu graupeln und wir uns ins Essenszelt zurückzogen. Leider war in unser Zelt an einer Seite etwas Wasser reingekommen und hatte die Madratze von Stefan, mit dem ich das Zelt teilte, an einer Stelle etwas angefeuchtet. Wir hätte wohl das Zelt gleich etwas besser abspannen sollen.
Rüdiger war um 16:00Uhr noch mal auf eine kleine Erkundungstour gegangen, kam dann aber noch gerade pünktlich zum Abendessen zurück.
Das Camp konnte man inzwischen leicht mit einem Zoo verwechseln. Mehrere Schafherden zogen hindurch, junge Yaks und Esel (vierbeinige) fehlten auch nicht im Lager. Man mußte etwas aufpassen, daß die Zelte nicht demontiert wurden. Ansonsten war es aber kein Problem, eher lustig.
Zum Abendessen gab es in aller Regel Kartoffeln, Blumenkohl, Suppe, Nudeln und seltener auch Fleisch (Hühnchen).
 

 

 

 

 

 

     

12.8.: Nimaling (4800m) - Thochuntse (4250m) - Hankar (3980m)

Heute lag nur eine relativ kurze Etappe ins Markha-Tal an. Yüksel hatte sie gegenüber dem Programm schon etwas verlängert, da sie sonzt zu kurz gewesen wäre. Der recht gute Weg hatte nur wenige kurze Anstiege.
In Thochuntse, unserem eigentlichen Etappenziel laut Programm machten wir Pause. Bei Bedarf konnte man sich dort auch verpfegen. Bier, Limo und was man sonst noch so braucht.
Weiter ging es dann noch bis Hankar, wo wir unsere Zelte für die Nacht aufschlugen.
Am Nachmittag hatten wir dann noch 5 Tchechen helfen müssen, welche auf der falschen Seite des Flusses waren und diesen noch überqueren wollten. Zu der Tageszeit war das allerdings kaum noch möglich, da der Fluß schon zu viel Wasser führt und zu reißend ist. Letztlich waren aber alle wenn auch teilweise naß aber zumindest gesund auf unserer Seite angekommen. Den letzten 3 hatte die Strömung zwar die Beine weggezogen, aber am Seil wurden sie dann rausgezogen.
Nach der Rettungsaktion genossen wir weiter unseren Nachmittag. Auch unsere Bierreserven wurden weiter reduziert.
Nach dem Start bei wolkenlosem Himmel am Morgen hatte es sich zum Nachmittag hin wieder zugezogen und fing in der Nacht an zu regnen.
 

 

 

 

 

       

13.8.: Hankar (3980m) - Umlung (3850m) - Markha (3800m)

Früh hatte es noch leicht geregnet und eine Wetterbesserung war auch nicht in Sicht. Zumindest hatte nach dem Frühstück der Regen dann doch aufgehört, als wir kurz vor 9 Uhr aufbrachen. Den großen Rucksack, welcher ja mit den Pferden transportiert wurde hatte ich so gut wie möglich wasserdicht verpackt.
Der Weg führte den Flußlauf entlang. Teilweise direkt im Flußbett bzw. daneben. Die Wassermenge hatte sich natürlich am Morgen stark reduziert. Inzwischen hatte es auch wieder angefangen zu regnen. Als das Wasser von oben versiegte, wurde es von unten naß. Der Fluß musste mehrfach durchquert werden. Die 1. Flußdurchquerung war schon recht heftig. In wasserfesten Sandalen ging es knietief durch das eiskalte Wasser. Leider war ich nicht dazu gekommen ein paar Bilder zu machen, da alle recht schnell auf der anderen Seite waren. Da noch zwei weitere Durchquerungen kommen sollten, bin ich  gleich in Sandalen weiter gelaufen. Die waren dann aber nicht mehr so anspruchsvoll. Nach der letzten wurde die Anzugsordnung wieder mittels Socken und Bergschuhe komplettiert.
Bis Markha sind wir dann so ziemlich ohne nennenswerte Pause durchgelaufen. Dort schlugen wir den 1. Zeltplatz aus, da er zu feucht war und liefen ca. 5min weiter zu einem zweiten, welcher hinter Markha lag.
Da die Packpferde mit unserem Gepäck bei unserer Ankunft noch nicht da waren, vertrieben wir uns die Zeit bei Bier, Cola oder Limo im Haus des Zeltplatzbetreibers bis zur Ankunft unseres Gepäcks.
Nachdem unsere Pferde auch angekommen waren bauten wir unsere Zelte auf, machten Lunch und später war Tea-Time. Siggi und Nicole gingen noch einmal zurück in den Ort zum fotografieren. Nach ihrer Rückkehr berichteten sie, daß der 1. Zeltplatz jetzt voll ist. Unser war aber inzwischen auch gut gefüllt.
Am Abend wurde entschieden die morgige Etappe einzukürzen, da sie zu lang erschien. Angegeben war sie mit 8h, sollte aber eher gut für 10h sein. Mir hätte zwar eine lange Etappe nach 3 Mini-Etappen ganz gut gefallen, aber es war halt eine Mehrheitsentscheidung.
 

 

 

 

 

 

 

   

14.8.: Markha (3800m) - Chalak 3620m - Narding (3530m) - Skiu Gompa (3380m)

Ich hatte in der Nacht gut geschlafen, bevor wir bereits gegen halb 7 bei gutem Wetter geweckt wurden. Die Sonne schaffte es auch bald darauf über die Berggipfel unseren Zeltplatz zu erreichen.
Nach einem Frühstück u.a. mit Rührei, Eierkuchen und Milchreis ging es um 8:15 Uhr wieder los weiter das Markha-Tal hinunter. Am Anfang mußte der Fluß noch 2x durchquert werden. Ansonsten war es jedoch ein ziemliches gelatsche. Fast nur eben und reichlich weit.
Gegen Mittag rum zog es wieder etwas zu. War aber eher willkommen, zumal es nicht nach Regen aussah. Im Flußbett sah man noch stellenweise die Folge der letzten Überschwemmungen vom Vorjahr.
Gegen 16 Uhr kamen wir dann in Skio Gompa an und nach 20km waren wir ich dann doch recht froh nicht die 700Hm nach Shingo aufsteigen zu müssen, welche eigendlich Bestandteil der heutigen Etappe gewesen wären.
Meine GPS-Aufzeichnungen ließen heute zu wünschen übrig, da sie stark durch das Tal behindert wurden und einiges an Nachbearbeitung erfordern würden.
Unser Zeltplatz war diesmal recht steinig, was nichts gutes für den Schlafkomfort erwarten ließ. Nach dem Zeltaufbau und Probeliegen schien es dann aber doch recht bequem zu sein.
Zum Abend gönnte ich mir neben dem Tee ein weiteres Bier. Das Wetter war immer noch bedeckt, aber es blieb trocken.
Ab morgen würde es dann dem Stok Khangri entgegen gehen.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

     

15.8.: Skiu Gompa (3380m) - Shingo (4090m)

In der Nacht hatte es wieder geregnet. Kurzzeitig sogar recht heftig. Früh hatten wir jedoch einen fast wolkenlosen Himmel, der sich jedoch schon wieder zuzog. Der Zeltplatz presentierte sich am Morgen jedenfalls erstmal voller Pfützen und auch die Zelte zeigten leichte Undichtigkeiten.
Meinen großen Rucksack packte ich wieder möglichst Regenfest ein. Inzwischen gestaltete sich das auf Grund von Schäden der letzten Tage zunehmend schwieriger. Der Transportsack, in welchen ich den Rucksack für den Transport packte wies immer größere Risse auf.
Gegen 9 Uhr zogen wir dann bei bedecktem Himmel, aber zumindest trockenem Wetter los. Für den Aufstieg war das sogar recht angenehm. Leider fing es aber bald wieder zu nieseln und später auch richtig zu regnen an.
Bei Shingo (Verpflegungs-Zelt) legten wir dann eine ausgiebige Pause ein.  Es war das ursprüngliche Etappenziel von gestern gewesen. Besser gesagt wäre das eigendliche Camp noch ca. 1h weiter gewesen. Aber vor uns war schon eine andere Truppe und wäre damit evtl.belegt gewesen. So entschieden wir uns zu bleiben. Das war zugegeben nicht ganz unwillkommen, da der Regen kein Ende nehmen wollte.
In der Programmbeschreibung stand über das Klima, dass hier nur etwas mehr Niederschlag fällt wie in der Sahara. Sollte ich also mal dorthin fahren, steht die Regenbekleidung ganz oben auf der Liste. ;-(
Die Zelte wurden von unserer Begleitmannschaft aufgebaut. Da oberhalb des Platzes ein kleiner Wassergraben verlief, der kurz vorm überlaufen war, sicherten wir den noch etwas ab, damit es bei den Zelten nicht feuchter werden würde als nicht zu vermeiden. Von der Betreiberin der Verpflegungsstelle wurde der Graben dann aber weiter vorn ganz umgeleitet, so daß wir wirklich sicher waren vor nächtlichen Überraschungen.
Anschließend gab es heißen Tee und wir nutzen das Küchenzelt um uns ein wenig zu trocknen. Auch meine Notizen zum Reisebericht konnte ich wieder auf den aktuellen Stand bringen.
Zum Abendbrot gab es wieder ein 3-Gänge-Menü wie jeden Tag. Meist Suppe, als Hauptgericht Kartoffeln, Reis, Nudeln und Gemüse und einen Nachtisch.
 

 

 

   

16.8.: Shingo (4090m) - Ganga La (4920m) - Yurutse (4180m) - Rumbak (3950m)

Wir wurden etwas später geweckt, nachdem es erst früh aufgehört hat zu regnen. Sogar die Sonne kam raus und das Wetter sah mal optimistisch aus.
9:50 Uhr ging es dann los. Zunächst erstmal fast steigungslos, was auch nicht verkehrt war, da die Schneefallgrenze nur ca. 300Hm oberhalb vom Lager lag. So hatte der in der Nacht gefallene Schnee noch Zeit etwas wegzutauen.
Später hinauf zum Pass Ganda La wurde der Weg natürlich steiler und artete im aufgeweichten Boden in eine leichte Schlammschlact aus. Der Boden war durch Trecker und Pferde stellenweise doch stark aufgewühlt.
Oben am Pass angekommen machten wir eine ausgiebige Pause und natürlich Fotos.
Der Abstieg auf der anderen Seite war dann nicht mehr so aufgewühlt und dadurch angenehmer. Allerdings war es dort wesentlich kälter. Zumindest hatte man dieses Gefühl. Hochzu war ich noch kurzärmlig gelaufen. Runterzu ging das zunächst gar nicht.
Wir stiegen weiter bis ca. 3900m ab, bevor wir dann wieder zu unserem nächsten Camp oberhalb von Rumbak aufstiegen.
Nach den doch reichlich absolvierten Höhenmetern am heutigen Tag waren doch alle ziemlich fertig. Nicole kamen sogar Zweifel ob sie auf den Gipfen kommen würde, weil sie meinte zu langsam zu sein. Aber noch ist Zeit und das letzteb Wort nicht gesprochen.
Nach dem Abendbrot war ich beizeiten im Zelt um meine Notizen weiter zu schreiben und bin auch so nicht mehr alt geworden.
Das Wetter hält sich jetzt hoffentlich bis zum Gipfeltag....
 

 

 

 

 

 

 

 

 

17.8.: Rumbak (3950m) - Namlung La (4820m) - Lamlung (4440m)

6:30 Uhr wurden wir mit Tee geweckt.
Nach dem FRühstück mit Porrege (verfeinert mit Kakaupulver und Marmelade), Rührei und Teigfladen ging es dann bei bedecktem Wetter wieder los.
In der Nacht soll es kurz recht stark geregnet haben. Ich hatte davon allerdings nichts mitbekommen, da ich Ohrstöpsel getragen hatte..
Anfangs recht eben wurde es hinauf zum Namlung La bald recht steil. Im Vorfeld hatte uns Yüksel angewiesen, daß dort Pferde Vorrang hätten in den engen Serpentinen zum Schluß und  wir besser bergseitig aus dem Weg gehen sollten um nicht bei einer eventuellen Berührung vom Hang geschubst zu werden.
Am Lager hatten sich uns noch 3 Dresdner angeschlossen, da es oben am Pass noch neblig war. Der Verzog sich dann aber bis wir oben waren und auch mit den Pferden einigten wir uns beim Aufstieg.
Der Abstieg auf der anderen Seite erfolgte zunächst über Serpentinen und später konnte man ganz gut über losen Sand abfahren, was mir sowieso immer Spaß macht. Da es ziemlich feucht war, war es sogar eine recht saubere Sache. Ansonsten wäre es wohl eine sehr staubige Angelegenheit geworden. Das schlechte Wetter muß ja auch mal eine angenehme Seite haben  :-)
Der Abstieg ging dann weiter über 2 Bergrücken ins Stocktal, in welchem wir dem Flußlauf bis zum Camp folgten.
Vom Camp hatten wir dann auch erstmals freie Sicht auf den Gipfel des Stok Khangri. Zunächst war er zwar noch teilweise in Wolken gehüllt, später waren die dann aber auch verschwunden.
Bereits gegen 20:30 Uhr zog ich mich dann ins Zelt zurück um den Rest meiner Reisenotizen zu schreiben udn zu relaxen.
Morgen würden wir nur eine kurze Etappe zum Basislager haben. So ca. 600Hm und 3h Laufzeit.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

18.8.: Lamlung (4440m) - Stok Khangri Base Camp (5000m)

Gegen 6:30 Uhr wurden wir wieder geweckt. Das Wetter war einigermaßen durchwachsen. Ich nenne das immer "Erhöhte Luftfeuchtigkeit". ;-) Aber es waren auch ein paar blaue Stellen am Himmel auszumachen.
Die kurze Etappe das Tal hinauf zum Basecamp war dann auch schnell in weniger als 3 Stunden vorbei. Es war auch gar nicht so verkehrt beizeiten dort zu sein, da sich das Bascamp im Laufe des Tages gut füllte.
Mittagessen gab es diesmal warm. Also mal kein Lunch-Paket. Anschließend gab es noch Tee.
Den Rest des Tages verbrachten wir noch mit einem Material-Check. Vor allem die Steigeisen wurden noch mal überprüft und anprobiert. Morgen würde es in der Nacht los gehen und wer will da schon anfangen Steigeisen einzustellen. Auch sollten die Sachen für den Gipfelsturm schon vorher klar sein. Meine Pulsuhr brauchte auch eine neue Batterie. Die Batterieanzeige schwankte schon zwischen 10%-40% und die Uhr sollte nicht gerade am Gipfeltag versagen. Ich machte mir nur ein paar "Sorgen" um die bisher aufgezeichneten Daten. Diese sollten sich später aber wieder zu Hause angekommen als unbegründet erweisen.
Für eine kleine Aklimatisierungstour auf einen Bergrücken (nur ca. 140Hm), welcher auch Bestandteil des morgigen Aufstieges sein würde, war noch Zeit.
Später gab es noch einmal Tee. und das Abendbrot wurde etwas früher geplant als sonst. Morgen würde die Nacht schließlich um 0:30Uhr beendet sein.
Ich machte mir noch ein paar Gedanken darüber, ob meine Sachen für den Aufstieg warm genur sein würden. Aber auch das würde  sich später als unbegründet rausstellen.
Was man im BC so von anderen Gruppen erfuhr sollten oben ca. 20cm Schnee liegen. Nach den Erfahrungen von Yüksel von vor 3 Jahren sollten die gefährlichen Stellen inzwischen auch entschärft worden seinen.
Trotz den zwischenzeitlichen Zweifeln von Siggi und Nicole wollten am kommenden Tag alle den Gipfel angehen. Hoffentlich schaffen wir es auch alle.
 

 

 

 

 

 

 

   

19.8.: Stok Khangri Base Camp (5000m) - Stok Khangri (6120m) - Lamlung (4440m)

0:30 Wecken. Ich hatte nicht wirklich gut geschlafen. Vielleicht die Aufregung. An der Höhe kann es eigendlich nicht mehr gelegen haben.
Unsere Sachen brauchten wir noch nicht zu packen, da die Zelte erstmal augebaut bleiben würden.
Zum Frühstück gab es Nudelsuppe und ich freute mich, daß das Wetter echt gut aussah.
Wir waren alle etwas überrascht, als Siggi uns mitteilte, daß er nun doch nicht mit auf den Gipfel kommen würde. Aber für Überredungen war es zu spät und letztlich muß soetwas jeder für sich entscheiden.
Also ging es dann gegen 1:15Uhr im Schein unserer Stirnlampen los. Meine Kameratasche hatte ich erstmal mit in meinem Rucksack verstaut. Es war sowieso noch zu dunkel zum fotografieren.
Gleich am Anfang ging es steil den Bergrücken hinauf, welchen wir gestern schon einmal ohne Gepäck aufgestiegen waren. Oben gin es dann einen gemächlich steigenden Pfad weiter bis zum Gletscher, den wir queren mußten. Anschließend stiegen wir im Schnee auf, was einiges an Kraft kostete. Auch die anschließenden Felspassagen waren recht tückisch, da sie teilweise gut vereist waren. Inzwischen hatte ich ziemlich zu kämpfen gehabt. Wahrscheinlich war ich  am Anfang auch zu schnell gelaufen. Dass es inzwischen angefangen hatte recht heftig zu schneien war auch nicht gerade hilfreich.
Vom Schnee querten wir dann auf den Grad. Auch die Steigeisen legten wir wieder an, was auf den vereisten Steinen auch recht hilfreich war. Beim Aufstieg hatte ich mir auch den linken Mittelfinger unterkühlt, da ich zu lange die Fleece-Handschuhe angelassen hatte.
Letztlich haben wir aber alle den Gipfel erreicht, der wieder in den Wolken verschwunden war. Also leider keine Aussicht. Von Nicole hatte ich noch für meinen unterkühlten Finger ein Heizpflaster bekommen.
Nach der Pause mit den obligatorischen Gipfelfotos nahmen wir dann den Abstieg in Angriff. Gerade im oberen Bereich ist der Gipfel sehr ausgesetzt und so sahen wir uns besonders vor. Ein verhaken der Steigeisen hätte dort durchaus nachhaltige Folgen haben können.
Nach dem Gipfelgrad legten wir die Steigeisen wieder ab. Die Steine, welche beim Aufstieg noch vereinst waren, waren inzwischen abgelaut und wieder griffig. Anschließend ging es das Schneefeld im freien Abstieg bis zur Gletscherzunge wo wir noch mal eine Pause einlegten. In der Höhe ist halt jeder Schritt auch im Abstieg noch eine Anstrengung.
Danach ging es weiter bis ins BC, wo es Essen gab. Auch ein Bier war noch da.
Nachdem wir uns noch mal kurz hingelegt hatten, stiegen wir noch weiter bis ca. 4400m ab, wo wir im Camp die Zelte aufbauten und uns regenerieren konnten. Allen war anzusehen, daß sie für heute doch ziemlich geschafft waren. Der Gipfelerfolg war doch wirklich hart erarbeitet und auch wenn nicht übermäßig höher als der Kilimanjaro, mit dem nicht zu vergleichen.
Abends konnten wir noch einen herrlichen Sternenhimmel bewundern. Ich zusätzlich noch meinen Sonnenbrand, welchen ich mir über den Tag im Gesicht geholt hatte.
 

 

 

 

 

20.8.: Lamlung (4440m) - Stok (3520m) / Rückfahrt nach Leh

6:30 Uhr war die Nacht dann auch wieder zu Ende. Es gab Frühstück und die Mannschaft hatte Kuchen für uns gebacken.
Im Camp übergaben wir noch die Trinkgelder an den Guide, den Koch, die Pferdetreiber und Helfer. Sie hatten ihren Job wirklich gut gemacht.
Anschließend brachen wir nach Stock auf, von wo es dann mit Autos weiter gehen würde. Nach dem Weg, der wieder hauptsächlich durchs Flußbett  führte, vertrieben wir uns die Zeit in Stock bei einem gemütlichen Bier und warteten auf unsere Pferde mit dem Gepäck und auf die Autos.
Nach der Fahrt nach Leh ins Hotel "Lotus" bezogen wir dort unsere Zimmer. Sie waren recht geräumig und hatten eine Art Wintergarten.
Zum Mittagessen ging es in die Stadt und auch ein paar Souveniers mußten noch besorgt werden. Abendessen gab es wieder im Hotel, bevor wir noch einmal in die Stadt in ein angenehmes Gartenrestaurant zum feiern gingen.
Zurück im Hotel brachte ich meine Reiseaufzeichnungen auf den aktuellen Stand und auch ein paar Urlaubskarten wollten noch geschrieben werden.
 

 

 

 

 

 

 

   

21.8.: Leh / Thikse-Kloster

Nachdem wir uns um 5:30Uhr vom Hotell haben wecken lassen, fuhren wir nach dem Frühstück gegen 6:30Uhr zum Thikse-Kloster. Ursprünglich wollten wir uns dort eine Zeremonie ansehen. Leider fand diese jedoch nicht statt. Aber auch die Besichtigung des sehr schönen Klosters lohnte sich.
Danach ging es weiter zur Besichtigung des Shine-Palace mit der größten Stupa in Ladakh. Der Name entstammte von der Tatsache, dass der See daneben die Sonne auf den Palast spiegelte. Endlich erfuhr ich auch einmal wie die verschiedenen Buddas zu unterscheiden sind. Zukunft, Gegenwart, Vergangenheit; für mich sahen die erstmal alle gleich aus. Sie unterscheiden sich aber durch die Farbe der Umhänge. Dabei steht Grün für die Zukunft, Gelb für die Gegenwart und Weiß für die Vergangenheit.
Zurück im Hotel hatten wir noch etwas Zeit bis zum Mittagessen, welche ich zum Waschen meiner Hose nutzte und um meine Reiseaufzeichnungen auf den aktuellen Stand zu bringen.
Nach dem Mittagessen, welches wir draußen eingenommen haben, ging es in die Stadt. Die Urlaubskarten wollten eingeworfen werden und ein paar Souveniers wollten auch noch eingekauft werden. Nach dem Abendbrot im Hotel ging es wieder zurück in die Stadt, wo wir den Tag auf einer Dachterasse bei einem kühlen Bier gemütlich ausklingen ließen.
 

 

 

 

 

 

     

22./23.8.: Delhi und Rückflug nach Deuschland

Heute war die Nacht schon um 4:30Uhr beendet. Der Flug nach Delhi stand an. Das Gepäck hatte ich noch am Vorabend fertig gemacht, so dass ich am Morgen nur noch das Waschzeug verstauen mußte.
7:30Uhr hob dann unser Flieger nach Delhi ab. Auf dem Flug hatten wir noch mal  ein paar schöne Aussichten auf die Berge. Eigendlich sollte auf dem Flug kein Handgepäck erlaubt sein. Einige hatten trotzdem welches dabei. Wer weis, scheint wohl doch nicht so ernst genommen zu werden.
Nach der Landung in Delhi verabschiedeten wir Nicole am Flughafen. Sie hatte noch eine Verlängerung gebucht und wurde dort abgeholt.
Wir anderen fuhren zu unserem Hotel, wo wir unsere Zimmer bezogen. Übernachten würden wir dort nicht, da unser Flug nach Hause bereits in der Nacht um 2:25Uhr sein und wir gegen 23:00Uhr vom Hotel abfahren würden.
Erstmal tranken wir im Hotel einen Kaffee und gingen dann zum Mittagessen in die Stadt. Auch die Kultur kam nicht zu kurz. Mit dem Taxi fuhren wir zu Moschee Jama Masjid, der größten Moschee Indiens. Inzwischen kostet die Besichtigung (Hof davor) auch Eintritt. Bei uns 200Rp. 3 Jahre zuvor soll die Besichtigung noch kostenlos gewesen sein. Auf alle Fälle ist die Moschee mit einer sehr schönen Bauweise einen Besuch Wert.
Das Klima in Delhi war heiß und schwühl. Dazu kam noch, daß die Gegend arg schmutzig und gelegentlich auch geruchsbelästigend ist. So war es sehr willkommen, als uns Yüksel noch auf ein Bier in ein Restaurant eingeladen hat.
Im Tuck-Tuck ging es wieder zurück ins Hotel wo ich meine Reiseaufzeichnungen fortführte. Die anderen waren teilweise noch mal in die Stadt gegangen. Ich für meinen Teil hatte keine Lust mehr im eigenen Saft zu braten.
Das Abendessen im Hotel war dann wieder interessant. Das Personal war extrem unorganisiert. Irgendwie wußten sie scheinbar vielfach nicht, was sie als nächstes tun sollten. Allerdings schafften sie es Bier zu organisieren, obwohl das Hotel keine Lizenz zum Ausschank von Alkohol hatte.
Gegen 23 Uhr ging es dann zum Flughafen. Von Yüksel, Martin und Bernd verabschiedeten wir uns aber schon im Hotel, da sie nicht mitkamen. Martin und Bernd hatten ebenfalls noch eine Verlängerung gebucht und ohne ein Flugticket für die nächsten 4h kommt man nicht in den Flughafen rein.
Fahrt und Check-In liefen ohne Probleme. Ich hatte mich entschieden ohne Handgepäck zu fliegen, um nicht noch einmal umpacken zu müssen. Dadurch hatte ich zwar ca. 25kg Gepäck zum aufgeben, was aber ohne Aufpreis zu zahlen akzeptiert wurde.
Nach einem pünktichen Start und einem Flug wo ich auch ganz gut schlafen konnte kam ich ausgeruht in Frankfurt/M. an. Da noch etwas Zeit bis zur Abfahrt meines Zuges war, trank ich mit Stefan noch einen Kaffee, nachdem wir uns von Siggi und Rüdiger verabschidet hatten.
Im Zug hatte ich dann noch Zeit die letzten Reisenotizen zu Papier zu bringen.
Nun, ca. 2 Jahre später, ist endlich auch der Reisebericht für meine Website fertig. Gerade noch rechtzeitig, bevor das nächste Abenteuer, die Besteigung des Pik Lenin (7134m) los geht.
 

 

 

 

 

 

 

ih, 20.7.2013